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PNG in BMP umwandeln — verlustfrei, für Altsoftware und Steuerungen

PNG in BMP umwandeln — verlustfrei, für Altsoftware und Steuerungen

PNG in BMP umwandeln: Der einzige Weg, der wirklich verlustfrei bleibt

Von allen Wegen nach BMP ist dieser der technisch sauberste, und das hat einen einfachen Grund: PNG ist bereits verlustfrei. Es wurde nie etwas weggerechnet. Wenn Sie eine PNG-Datei in ein BMP überführen, werden die Bildpunkte lediglich anders abgelegt — inhaltlich bleibt alles exakt so, wie es war.

Bei einem JPG ist das anders. Dort sind die Verluste bereits eingebrannt, und BMP speichert anschließend nur die beschädigten Daten in voller Größe. Von PNG aus erhalten Sie dagegen eine BMP-Datei, die dem Original bis auf den letzten Bildpunkt entspricht.

Der typische Anlass

Sie haben eine Grafik, eine technische Zeichnung, ein Logo oder eine Vorlage als PNG — sauber, verlustfrei, gut bearbeitbar. Und dann steht am Ende der Kette ein System, das damit nichts anfangen kann:

Eine Gravur- oder Laseranlage, die ihre Motive als Bitmap erwartet. Eine Stickmaschine in der Textilfertigung. Ein Etikettendrucker im Lager. Eine Branchensoftware aus der Windows-XP-Zeit, die in vielen Kanzleien und Praxen bis heute läuft. Ein Bedienpanel an einer Anlage, dessen Prozessor zu schwach für einen PNG-Dekoder ist.

Diese Systeme sind nicht schlecht gewartet. Sie laufen oft seit zwanzig Jahren zuverlässig, und genau deshalb rührt sie niemand an. Ihre Firmware kennt schlicht nur unkomprimierte Rohdaten.

Was mit der Transparenz geschieht

Hier liegt der einzige Punkt, an dem tatsächlich etwas verloren geht, und er verdient Aufmerksamkeit.

PNG kann Transparenz über einen Alphakanal speichern. BMP unterstützt das nur in einer selten verwendeten 32-Bit-Variante, die viele Altgeräte nicht lesen können. In der Praxis bedeutet das: Transparente Bereiche werden gefüllt, standardmäßig mit Weiß.

Wenn Ihr freigestelltes Logo also auf einen dunklen Untergrund graviert werden soll, erhalten Sie unter Umständen einen sichtbaren weißen Kasten darum. Prüfen Sie deshalb vor der Übertragung an die Maschine, wie die Datei tatsächlich aussieht. Bei Gravur- und Stickanwendungen empfiehlt es sich häufig, das Motiv vorher bewusst auf einen passenden Hintergrund zu legen, statt die Füllung dem Zufall zu überlassen.

Die Dateigröße

Rechnen Sie mit einem deutlichen Sprung nach oben. BMP komprimiert überhaupt nicht, die Größe ergibt sich allein aus Breite mal Höhe mal drei Byte. Eine PNG von 800 Kilobyte kann als BMP durchaus 20 Megabyte belegen.

Das ist beabsichtigt und kein Anzeichen für einen Fehler. Prüfen Sie allerdings, ob Ihr Zielsystem mit dieser Größe umgehen kann — manche eingebetteten Steuerungen haben sehr knappen Speicher. Falls nötig, verkleinern Sie das Bild vorher in den Abmessungen statt in der Farbtiefe.

Welche Ausprägung Ihr Gerät erwartet

Ältere Systeme sind wählerisch. Verbreitet ist das 24-Bit-BMP nach Windows-Standard, manche Maschinen verlangen jedoch 8 Bit mit fester Farbpalette, eine bestimmte Auflösung oder eine bestimmte Zeilenreihenfolge. Diese Angaben stehen im Gerätehandbuch, und ein Blick hinein erspart erfahrungsgemäß mehrere Fehlversuche direkt an der Anlage.

Warum die Datei Ihren Betrieb nicht verlässt

Gravurmotive, Konstruktionsvorlagen, Etikettenlayouts und Stickdateien sind Betriebswissen und häufig Auftragsdaten Ihrer Kunden. Sie an einen fremden Dienst zu übertragen, nur um ein Dateiformat zu wechseln, wäre in vielen Betrieben nicht zulässig.

ImageXpo erzeugt das BMP vollständig per WebAssembly in Ihrem Browser. Es findet keinerlei Übertragung statt, unabhängig von der Ausgabegröße. Nach dem erstmaligen Laden der Seite funktioniert das Werkzeug auch an Arbeitsplätzen, deren Netzzugang aus Sicherheitsgründen gesperrt ist — ein Umstand, der in der Fertigung eher die Regel als die Ausnahme ist.

PNG in BMP umwandeln — verlustfrei, für Altsoftware und Steuerungen — Die Oberfläche des Werkzeugs
PNG in BMP umwandeln — verlustfrei, für Altsoftware und Steuerungen — Qualität des Ergebnisses

Häufige Fragen

Geht bei diesem Weg Qualität verloren?

An den Bildpunkten selbst nicht. PNG ist bereits verlustfrei, sodass die Daten unverändert übernommen werden. Verloren geht ausschließlich die Transparenz, da BMP sie in den gängigen Varianten nicht speichern kann.

Was passiert mit meinem transparenten Hintergrund?

Er wird gefüllt, standardmäßig mit Weiß. Bei einem Motiv, das auf dunklen Untergrund graviert werden soll, kann dadurch ein sichtbarer weißer Rahmen entstehen. Prüfen Sie das Ergebnis vor der Übertragung an die Maschine.

Warum ist die Datei jetzt so viel größer?

BMP komprimiert nicht. Die Größe ergibt sich allein aus den Abmessungen mal drei Byte je Bildpunkt. Aus 800 Kilobyte PNG können so 20 Megabyte werden — das ist normal und beabsichtigt.

Welche Farbtiefe soll ich wählen?

Für die meisten Systeme ist 24-Bit-BMP nach Windows-Standard richtig. Einzelne ältere Maschinen verlangen 8 Bit mit fester Palette. Die verbindliche Angabe steht im Handbuch Ihres Geräts.